Wenn die Kinder flügge werden und das Familiennest verlassen, kommen weitreichende Veränderungen auf die Eltern zu: Nicht nur, dass sie ihren Familienalltag neu strukturieren müssen, auch die Wohnsituation steht auf dem Prüfstand. Viele Elternpaare nehmen den Auszug der Kinder als Anlass, um noch einmal neu zu bauen – kleiner, dafür aber altersgerecht. Auch Karin und Franz Zeiger wollten sich räumlich verkleinern. Bei ihrem Neubau handelt es sich aber nicht um ein klassisches Einfamilienhaus, sondern um einen dreigeschossigen Objektbau, der Wohn- und Geschäftsflächen miteinander kombiniert. Im Erdgeschoss befinden sich die Büroräume des Hausherrn, der als selbstständiger Business-Coach arbeitet, die darüber liegende Etage beherbergt die Wohnräume des Paars. Im Dachgeschoss liegt eine weitere Wohnung, die die Eheleute vermietet haben. „Oben wohnt die Dame, der wir das Grundstück samt Altbau abgekauft haben. Sie lebte in dem alten Bestandsgebäude und wollte gerne hier wohnen bleiben. Nachdem wir ihr versprochen haben, dass sie ins Dachgeschoss einziehen kann, hat sie uns den Zuschlag erteilt“, berichtet Franz Zeiger. „Es ist ein sehr harmonisches Miteinander.“
Auf Erfahrung gebaut
Für Franz Zeiger war der Hausbau kein Neuland: Als geprüfter Zimmerermeister hat er schon viele Hausaufbauten miterlebt und er kennt die Vorteile des Holzbaus. Deshalb stand von vornherein fest, dass die neue Immobilie ein modernes Fertighaus werden sollte. Die Kriterien waren klar umrissen: „Das Grundstück ist relativ klein. Zudem liegt es sehr zentral, in der dritten Reihe am Bodensee, was die Gestaltungsmöglichkeiten einschränkte. Wir wollten mit einer cleveren Grundrissplanung das Maximum aus der Fläche, die uns zur Verfügung stand, herausholen und auch baurechtlich alles durchbekommen“. Mit WeberHaus und dem Architekten Rolf Michael Kaiser holten sich Karin und Franz Zeiger zwei erfahrene Partner an ihre Seite, die die Vorgaben konsequent umsetzten.
Moderner Klassiker
Mit dem steilen Satteldach, der weißen Putzfassade und der partiellen Holzverschalung fügt sich der Neubau perfekt in seine Umgebung ein. Ein schönes Detail sind die vorspringenden oberen Geschosse, die von vier anthrazitfarbenen Säulen getragen werden. Durch die Auskragung entsteht eine praktische Überdachung, die den Eingangsbereich vor Regen und starker Sonneneinstrahlung schützt. Akzente setzen die beiden Flachdachgauben, die für zusätzliche Platzgewinne im Dachgeschoss sorgen.
Hohe Werthaltigkeit
Auf der Westseite des Satteldaches erstreckt sich eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, die an einen Batteriespeicher angeschlossen ist. So können die Hausbewohner einen Großteil ihres Stroms selbst produzieren. „Die Kombination aus PV-Anlage und Speicher ist – genau wie eine gute Wärmedämmung – wichtig für die Zukunft und die Werthaltigkeit der Immobilie. Wir sind Zugvögel und werden hier wahrscheinlich nicht für immer wohnen bleiben“, erklärt Franz Zeiger.
Standard in jedem WeberHaus ist die Gebäudehülle ÖvoNatur Therm, die hauptsächlich aus natürlichen Materialien besteht – allen voran der nachwachsende und ökologische Baustoff Holz, der von Natur aus sehr gute Wärmedämmeigenschaften besitzt. Dank des Wand- und Dachaufbaus mit Holzfaserdämmung erreichen Weber-Häuser einen Primärenergiebedarf, der weit unter den gesetzlich geforderten Werten liegt. Alle eingesetzten Materialien werden zudem auf ihre Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit geprüft. Das gesündere Raumklima, das in einem WeberHaus herrscht, wird durch die Zertifizierungen von drei unterschiedlichen Instituten belegt.
Flexibel bleiben
Das Innere des Hauses präsentiert sich entsprechend der Prinzipien des Feng-Shui sehr geschmackvoll und wohnlich. Das gilt auch für das Erdgeschoss, wo Teammeetings, Seminare und Coachings stattfinden. „Es soll eine Oase für Unternehmer sein, deshalb ähnelt das Interieur mehr einer Wohnung denn einem Büro“, erzählt der erfolgreiche Business-Coach. Alle Etagen sind zudem barrierearm und rollstuhlgerecht geplant. „Auch in unserer eigenen Wohnung haben wir bereits Wendekreise für den Rollstuhl mitgedacht.“ Die insgesamt 110 m² im Obergeschoss teilen sich eine Gästetoilette, ein großes Schlafzimmer mit Ankleide, ein Gästezimmer, ein offen angelegter Wohn-, Ess- und Kochbereich und ein luxuriöses Bad. „Sollten wir irgendwann ausziehen, dann lassen sich die Räume schnell an die Wünsche der Mieter anpassen. Ein Homeoffice ist gewünscht oder ein zweites Kinderzimmer? Kein Problem, aus der aktuellen Dreizimmerwohnung könnte man auch eine Vierzimmerwohnung machen. Der Umbau dauert nur etwa einen halben Tag. Das ist der Vorteil eines Holzhauses“, betont Franz Zeiger.
Die Wohnung im Dachgeschoss umfasst einen hellen Wohn-, Ess- und Kochbereich, zwei Schlafzimmer, ein gemütliches Bad und eine Gästetoilette. Zu jeder Etage gehört zudem ein großer Freisitz: An die beiden oberen Etagen wurde jeweils ein Balkon angedockt, vom Erdgeschoss aus gelangt man auf die überdachte Terrasse.
Im Haus gibt es viele schöne Plätze, die zum Verweilen einladen – vom Schlafzimmer mit breiter Fensterfront, über das Bad mit tieferliegender Wanne bis hin zur kuscheligen Couchecke. „Einer der schönsten Orte ist aber die Küche: Von hier aus hat man einen malerischen Blick über den See bis zu den schneebedecken Berge auf der gegenüberliegenden Seite in der Schweiz. Am Abend sieht man zahlreiche Lichter in den höhergelegenen Tälern“, schwärmt Franz Zeiger.
25. Juni 2026
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